Migräne homöopathisch behandeln

Die Migräne ist ein Krankheitsbild mit zunehmender Relevanz und einem hohen Leidensdruck für viele Patientinnen und Patienten. Allein in Deutschland leiden zwischen 8 und 12 Millionen Menschen unter einer Migräne, ca. 10% davon haben zusätzlich meist eine so genannte Aura. Die Symptome eines Migräneanfalls können von leichten bis starken Kopfschmerzen von pulsierendem bis stechendem Charakter reichen und Begleitsymptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Lichtempfindlichkeit mit sich bringen. Eine Migräne-Aura stellt sich meist kurz vor Beginn der eigentlichen Kopfschmerzen ein und geht häufig mit neurologischen Symptomen, z.B. Flimmern vor den Augen einher. Es ist verständlich, dass einige Patientinnen und Patienten enorm unter diesen Beschwerden leiden. Die Migräne stellt oftmals eine erhebliche Beeinträchtigung dar und kann die Betroffenen aus ihrem Alltag herausreißen.

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, also eine Erkrankung des Gehirns. Nach aktueller Forschung gibt es eine genetische Komponente der Migräne bzw. der Anfälligkeit für Migräneattacken. Die biologische bzw. physiologische Ursache der Migräne ist eine über so genannte Neurotransmitter (Botenstoffe) vermittelte sterile Entzündungsreaktion der Blutgefäße im Gehirn bzw. an den Hirnhäuten mit Dehnung der Wände dieser Gefäße.

Migräne mit Homöopathie erfolgreich behandeln

Patientinnen und Patienten mit Migräne haben oftmals eine jahrelange Krankheitsgeschichte hinter sich und sind mit Medikamenten so eingestellt, dass die Kopfschmerz-Attacken auf ein Minimum reduziert oder gar vorübergehend beseitigt werden können. Bei einigen Patientinnen und Patienten jedoch sind Medikamente nicht mehr wirksam. Sie leiden weiterhin stark unter den häufig wiederkehrenden Beschwerden. Für sie kann eine homöopathische Behandlung der Migräne      hilfreich sein. Bei der Behandlung der Migräne mittels klassischer Homöopathie wird zunächst ein ausführliches Gespräch geführt (Erstanamnese, eineinhalb bis zwei Stunden), bei dem der/die Patient/in zu einer Reihe von geistigen und körperlichen Symptomen und Modalitäten befragt wird. In der Homöopathie ist es von Bedeutung, unter welchen Modalitäten beispielsweise eine Migräne sich bessert oder verschlechtert, zum Beispiel unter Bewegung, im Ruhezustand, bei Kälte oder Wärme. Bei der Erstanamnese kommt es also darauf an, alle charakteristischen, geistigen und körperlichen Symptome mit ihren typischen Merkmalen zu erfassen, um ein klares Persönlichkeitsbild der Patientin/des Patienten zu bekommen. Erst auf dieser Basis wird für die gesamten Symptome eine passende Arznei gefunden, deren „Arzneimittelbild“ den Krankheitssymptomen und dem Persönlichkeitsbild des Kranken am ähnlichsten ist. Dabei wird nicht nach dem Schema: „Eine Erkrankung à Ein Medikament“ verfahren, sondern jede Patientin / jeder Patientin erhält ein für sie / ihn passendes Mittel.

Gerade bei chronischen Erkrankungen wie der Migräne lassen sich mit der Homöopathie in einigen Fällen deutliche Erfolge erzielen. In meiner Praxis habe ich eine langjährige Erfahrung in der homöopathischen Behandlung der Migräne und freue mich, Ihnen in einem Erstgespräch meine Arbeitsweise näher zu erläutern. Erfahren Sie unter Homöopathie   mehr über meine Arbeitsweise.

Wenn die Diagnose einer Migräne bei Ihnen gestellt worden ist und Sie eine homöopathische Behandlung in Anspruch nehmen möchten, vereinbaren Sie bitte einen Termin      zum Erstgespräch in unserer Praxis. Die Kosten für die homöopathische Behandlung werden von den privaten Krankenversicherungen aber auch von zahlreichen gesetzlichen Krankenkassen übernommen.